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API-Schlüssel / BYO-Key

Ein API-Schlüssel ist ein persönlicher Zugangscode, den Sie bei einem KI-Anbieter wie OpenAI erstellen. Mit dem eigenen Schlüssel (BYO-Key) tragen Sie diesen Code einmal ein, und jede Bearbeitung läuft danach über Ihr eigenes Konto zum echten Preis des Anbieters. Die Plattform sieht Ihren Schlüssel nie und berechnet Ihnen nichts pro Bild, so behalten Sie die Kontrolle über Ihren Datenweg und Ihre Kosten.

Mehr dazuEigener API-SchlüsselWas KI-Bearbeitung wirklich kostet

Auflösung / Pixelmaße

Die Auflösung ist die Anzahl der Pixel, aus denen ein Bild besteht, angegeben als Breite mal Höhe, zum Beispiel 3000 mal 2000 Pixel. Mehr Pixel bedeuten, dass das Foto auf großen Bildschirmen und im Druck scharf bleibt. Als Faustregel liefern Sie lieber ein großzügig dimensioniertes Bild, denn ein Portal kann es verkleinern, aber nie Details ergänzen, die nie aufgenommen wurden.

Mehr dazuBildgrößen und Formate

Belichtung

Die Belichtung beschreibt, wie hell oder dunkel ein Foto insgesamt ist. Innenaufnahmen sind oft zu dunkel, weil die Kamera auf die hellen Fenster misst und den Raum absaufen lässt. Eine Belichtungskorrektur hebt das ganze Bild auf eine natürliche Helligkeit, so wirken Räume offen und einladend statt düster.

Mehr dazuRäume aufhellenFenster im Gegenlicht

Belichtungsreihe / Bracketing

Eine Belichtungsreihe (Bracketing) bedeutet, dieselbe Aufnahme mehrfach mit unterschiedlicher Belichtung zu machen, von dunkel bis hell. Die Einzelbilder werden später zusammengerechnet, damit Raum und helles Fenster gleichzeitig richtig belichtet sind. Sie ist die praktische Grundlage für HDR und der zuverlässige Weg, starkes Gegenlicht von Fenstern zu meistern.

Mehr dazuFenster im Gegenlicht

Coverbild / Titelbild

Das Coverbild ist das erste Foto in der Trefferliste und entscheidet, ob ein Exposé überhaupt angeklickt wird. Es sollte Ihre stärkste Aufnahme sein, meist eine einladende Außenansicht bei gutem Licht oder der hellste, großzügigste Raum. Nehmen Sie nie einen Grundriss, ein Bad oder einen Technikraum als Titelbild, denn sie wecken kein Interesse.

Mehr dazuTitelbild wählenMehr Anfragen

Day-to-Dusk / Blaue Stunde

Day-to-Dusk verwandelt eine bei Tageslicht aufgenommene Außenaufnahme in eine Abendstimmung mit tiefblauem Himmel und warm leuchtenden Fenstern. Die blaue Stunde ist das kurze Zeitfenster nach Sonnenuntergang, in dem der Himmel noch Farbe hält. Der Effekt lässt eine Immobilie warm und einladend wirken, weil er die Szene aber wesentlich verändert, sollte er ehrlich eingesetzt und, wo er generativ ist, gekennzeichnet werden.

Mehr dazuBlaue Stunde

Deepfake (im Immobilienkontext)

Ein Deepfake ist eine Mediendatei, deren Inhalt so überzeugend von KI erzeugt oder verändert wurde, dass sie wie ein unbearbeitetes Foto aussieht. Für Immobilien sind die relevanten Fälle hinzugefügte Möbel, erfundene Ausblicke oder Räume, die nie so aussahen. Genau solche Bilder zielt die Kennzeichnungspflicht an, sie müssen als digital erzeugt ausgewiesen werden.

Mehr dazuKI-KennzeichnungspflichtWas rechtlich erlaubt ist

Drohnen-/Luftaufnahme

Eine Drohnen- oder Luftaufnahme zeigt eine Immobilie und ihre Umgebung von oben und vermittelt Grundstücksgröße, Lage und Zufahrt auf einen Blick. Besonders nützlich ist sie bei Häusern mit Grundstück, Gewerbeflächen und überall dort, wo die Nachbarschaft ein Verkaufsargument ist. Luftaufnahmen unterliegen Luftraumregeln und brauchen oft eine Genehmigung, um legal zu fliegen.

Mehr dazuDrohnenfotos

Entrümpeln / Objektentfernung

Bei der Objektentfernung werden störende Details aus einem Foto gelöscht, etwa Mülltonnen, Kabel, ein Auto in der Einfahrt oder Krimskrams auf der Arbeitsplatte. Ziel ist, den Raum sprechen zu lassen statt des Durcheinanders davor. Lose Gegenstände zu entfernen, um die Wirklichkeit klarer zu zeigen, ist unkritisch; es darf nie dazu dienen, bauliche Mängel wie Feuchtigkeit oder Risse zu verbergen.

Mehr dazuStörelemente entfernenHäufige Fehler

EXIF

EXIF sind die verborgenen Daten, die eine Kamera oder ein Handy in der Bilddatei speichert, etwa Kameramodell, Datum, Einstellungen und manchmal den GPS-Standort. In einem Exposé kann das ungewollt verraten, wo und wann ein Foto entstanden ist. Es empfiehlt sich, die EXIF-Daten vor der Veröffentlichung zu entfernen, damit keine privaten Informationen mit dem Bild reisen.

Mehr dazuBilder für Portale

Exposé

Ein Exposé ist die zusammengestellte Präsentation einer Immobilie, die Fotos, Grundriss, Eckdaten und Beschreibung vereint. Es ist das Dokument, das ein Interessent studiert, bevor er sich für eine Anfrage oder Besichtigung entscheidet. Starke, einheitliche Bilder sind es, die ein Exposé professionell und vertrauenswürdig wirken lassen.

Mehr dazuWas ein gutes Exposéfoto ausmachtTitelbild wählen

Farbstich

Ein Farbstich ist ein unerwünschter Farbschleier über dem ganzen Bild, meist gelb-orange durch Kunstlicht oder blau im Schatten. Er lässt Räume schmutzig oder kalt wirken und verrät einen Amateurschnappschuss auf den ersten Blick. Das Entfernen des Stichs ist eine rein technische Korrektur und stellt die echten Farben von Wänden, Böden und Möbeln wieder her.

Mehr dazuWeißabgleich

Goldene Stunde

Die goldene Stunde ist der kurze Zeitraum nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang, in dem das Tageslicht warm, weich und flach ist. Sie schmeichelt Fassaden, Gärten und Terrassen und vermeidet die harten Schatten der Mittagssonne. Außenaufnahmen in dieses Fenster zu legen, ist einer der günstigsten Wege, die Qualität eines ganzen Exposés zu heben.

Mehr dazuBlaue StundeWas ein gutes Exposéfoto ausmacht

Grundriss

Ein Grundriss ist die maßstäbliche Zeichnung einer Immobilie von oben, die Raumaufteilung, Größen und Verbindungen zeigt. Er beantwortet Fragen, die kein Foto klären kann, etwa wie die Räume angeordnet sind und wo Türen und Fenster sitzen. Ein sauberer, gut lesbarer Grundriss gehört zu den meistgeklickten Elementen eines Exposés und wird oft aus einer alten Skizze modernisiert.

Mehr dazuGrundrisse modernisieren

HDR / Belichtungsfusion

HDR steht für High Dynamic Range und meint, sehr helle und sehr dunkle Bereiche einer Szene in einem brauchbaren Bild einzufangen. In der Praxis werden mehrere Aufnahmen unterschiedlicher Helligkeit zusammengerechnet, so sind Raum und Blick aus dem Fenster gleichzeitig richtig belichtet. Das ist die Standardantwort auf das klassische Problem eines dunklen Innenraums vor einem ausgefressenen Fenster.

Mehr dazuFenster im Gegenlicht

Himmel-Lift

Der Himmel-Lift ist die sanfte Alternative zum kompletten Himmeltausch: Statt den Himmel zu ersetzen, werden seine vorhandene Helligkeit, sein Kontrast und seine Farbe verstärkt. Ein bedeckter, aber strukturierter Himmel gewinnt an Tiefe und bleibt dabei der echte Himmel dieses Tages. So bleibt die Bearbeitung näher an der Wirklichkeit und braucht meist keine Kennzeichnung.

Mehr dazuGrauen Himmel korrigierenHimmel austauschen

Himmeltausch

Beim Himmeltausch wird ein trüber, grauer Himmel in einer Außenaufnahme durch einen klaren oder leicht bewölkten ersetzt. Das macht eine Fassade deutlich einladender, ohne das Gebäude selbst anzutasten. Weil dabei echter Bildinhalt ausgetauscht wird, hält ein ehrliches Exposé den neuen Himmel passend zu Ort und Jahreszeit, statt ein tropisches Blau einzusetzen.

Mehr dazuHimmel austauschenGrauen Himmel korrigieren

KI-Kennzeichnungspflicht

Seit August 2026 müssen Bilder, deren Inhalt wesentlich durch KI verändert wurde, entsprechend gekennzeichnet werden, im Sinne der EU-KI-Verordnung. Betroffen sind generative Änderungen wie virtuelle Möblierung oder hinzugefügte Elemente, nicht rein technische Korrekturen wie Belichtung, Weißabgleich oder Zuschnitt. Eine klare Kennzeichnung schützt Ihre Glaubwürdigkeit und hält das Exposé auf der sicheren Seite.

Mehr dazuKI-KennzeichnungspflichtWas rechtlich erlaubt ist

Kompression / JPEG-Artefakte

Kompression verkleinert eine Datei, damit sie schnell lädt, und JPEG ist das übliche Format für Fotos. Zu starke Kompression erzeugt Artefakte: sichtbare Blöcke und Schlieren, am ehesten auf glatten Wänden und im Himmel bemerkbar. Eine mittlere Qualitätseinstellung hält die Datei klein, während das Auge keinen Verlust bemerkt.

Mehr dazuBildgrößen und Formate

Perspektivkorrektur / stürzende Linien

Stürzende Linien entstehen, wenn die Kamera nach oben oder unten gekippt wird, sodass die senkrechten Kanten von Wänden und Türen zueinander neigen. Das Auge erwartet bei Architektur echte Senkrechten, deshalb wirkt ein gekippter Raum unruhig und billig. Die Perspektivkorrektur richtet diese Linien auf, so wirkt der Raum ruhig und professionell.

Mehr dazuStürzende Linien

Portalvorgaben

Portalvorgaben sind die technischen Regeln, die ein Immobilienportal für hochgeladene Bilder setzt, zu Mindestauflösung, Seitenverhältnis, Dateiformat und Größe. Wer sie ignoriert, dessen Fotos werden vom Portal auf unbeabsichtigte Weise beschnitten oder komprimiert. Wer die Vorgaben trifft, holt sichtbar mehr aus genau denselben Aufnahmen heraus.

Mehr dazuBilder für PortaleBildgrößen und Formate

Rasenkorrektur

Die Rasenkorrektur frischt einen tristen oder fleckigen Rasen in Außenaufnahmen behutsam auf, damit der Garten gepflegt wirkt. Dezent gehalten macht sie nur die Wirkung eines grauen Tages oder einer Trockenphase rückgängig. Zu weit ins Neongrün getrieben schürt sie Misstrauen, weil Interessenten spüren, dass das Bild nicht mehr der Wirklichkeit entspricht.

Mehr dazuRasen und Garten

Rauschen / Entrauschen

Rauschen ist das körnige Krisseln, das in Fotos bei wenig Licht oder mit dem Handy entsteht, wenn der Sensor ein schwaches Signal verstärken muss. Es lässt Bilder grob wirken und verdeckt feine Details. Das Entrauschen glättet dieses Krisseln und versucht dabei, Kanten scharf zu halten, deshalb gehen das Aufhellen eines dunklen Raums und das Entrauschen oft Hand in Hand.

Mehr dazuFotos mit dem Handy

Reflexionsentfernung

Die Reflexionsentfernung nimmt unerwünschte Spiegelungen auf glänzenden Flächen wie Spiegeln, Fenstern, Bildschirmen oder polierten Arbeitsplatten heraus. Typische Fälle sind der Fotograf mit Blitz im Badspiegel oder die Silhouette der Kamera auf einem Glastisch. Die Fläche bleibt als solche erkennbar, aber die zufällige Information, die die Aufnahme verrät, wird entfernt.

Mehr dazuSpiegelungen entfernen

Retusche

Retusche ist die gezielte Korrektur kleiner Makel in einem Bild, zum Beispiel ein Fleck an der Wand, ein heller Reflex oder ein herumhängendes Kabel. Mit Zurückhaltung eingesetzt lässt sie ein Foto sauber und gepflegt wirken. Die Grenze heißt Ehrlichkeit: Retusche darf das Bild aufräumen, aber nicht den tatsächlichen Zustand der Immobilie falsch darstellen.

Mehr dazuStörelemente entfernenSpiegelungen entfernen

Seitenverhältnis

Das Seitenverhältnis ist das Verhältnis von Breite zu Höhe, etwa 4:3 im Querformat oder 16:9 im Breitbild. Die meisten Immobilienportale zeigen und schneiden auf Querformat zu, deshalb werden Fotos in anderen Verhältnissen automatisch beschnitten. Wer im erwarteten Verhältnis aufnimmt und exportiert, verhindert, dass wichtige Teile des Raums weggeschnitten werden.

Mehr dazuBildgrößen und FormateBilder für Portale

sRGB / Farbraum

Ein Farbraum legt fest, welche Farben ein Bild enthalten kann, und sRGB ist der Standard, den Browser und Immobilienportale erwarten. Ist ein Foto in einem weiteren Raum wie Adobe RGB gespeichert, stellen Portale es oft mit blassen oder verschobenen Farben dar. Der Export in sRGB ist die sichere Wahl, damit Ihre Bilder überall gleich aussehen.

Mehr dazuBildgrößen und FormateBilder für Portale

Stapelverarbeitung / Batch

Stapelverarbeitung bedeutet, einen ganzen Ordner voller Fotos in einem Durchgang zu bearbeiten statt Bild für Bild. Bei einem Exposé mit dreißig Aufnahmen wird so aus einem Nachmittag Handarbeit eine Sache von wenigen Minuten. Ein für den Alltag gebautes Werkzeug nimmt die ganze Serie, wendet einheitliche Korrekturen an und gibt die Bilder fertig und benannt zurück.

Mehr dazuKI-Bildtool wählen

Virtuelles Home-Staging / virtuelle Möblierung

Beim virtuellen Home-Staging wird ein leerer Raum digital möbliert, damit Interessenten sich vorstellen können, wie sich die Fläche nutzen lässt. Das ist günstiger und schneller als echtes Staging und lässt kahle Räume bewohnbar wirken. Weil dabei Inhalt hinzugefügt wird, der real nicht vorhanden ist, gilt es als generative Änderung und muss nach den seit August 2026 geltenden Regeln gekennzeichnet werden.

Mehr dazuVirtuelles Home-StagingMöbelstil und Zielgruppe

Weißabgleich

Der Weißabgleich sagt der Kamera, welches Licht neutral ist, damit weiße Wände wirklich weiß aussehen und nicht gelb oder blau. Mischlicht aus Tageslicht, Deckenlampen und Energiesparlampen bringt ihn leicht durcheinander. Ein korrekter Weißabgleich ist die Grundlage für glaubwürdige Farben über eine ganze Fotoserie hinweg.

Mehr dazuWeißabgleich

Weitwinkel

Ein Weitwinkelobjektiv fängt mehr von einem Raum in einer Aufnahme ein, deshalb ist es der Standard für die Innenfotografie. Zu extrem eingesetzt verzerrt es den Raum und lässt ihn größer erscheinen, als er ist, was bei der Besichtigung enttäuscht. Ein moderater Weitwinkel zeigt den Raum ehrlich und vermittelt trotzdem seine echte Größe.

Mehr dazuFotografie-Grundlagen für Makler